Unsere Trainer

„Ein Diamant leuchtet nur, wenn er geschliffen wird“, erklärte einst ein russischer Violinenbauer. Auch in der Tiroler Schachschule ist das Motto „Übung macht den Meister“ allgegenwärtig. Um den Stars von morgen die bestmögliche Ausbildung zu garantieren, geben sich Tirols beste Schachspieler und Trainer in der Schachschule die Klinke in die Hand. In den folgenden Zeilen werden die Trainer kurz vorgestellt:

Leitung:

Mag. Armin Moser

Armin Moser, 2018 Elo, leitet die Tiroler Schachschule als Obmann des Vereins. Der gebürtige Innsbrucker hat die Tiroler Schachschule nach langer Planungsphase im Jahr 2008 ins Leben gerufen, um Kindern eine Möglichkeit zu bieten, das Spiel in einem kompetenten Umfeld zu erlernen.
Seither versammelt er die besten Schachtrainer Tirols um sich und kümmert sich selbst vorwiegend um Leitungsaufgaben und die professionelle Bewerbung von Schach, etwa durch die Kurzfilme von Daniel Dlouhy und Bert Walser. Zu Armins Hauptaufgaben gehören weiters die Planung und Organisation von Veranstaltungen, wie etwa der Innsbrucker Spielemesse „spiel aktiv“.

Trainer:

FM MMag. Florian Gatterer

Er ist schon in Südtirol kein unbeschriebenes Blatt und schon längst nicht in den nördlicheren Breitengraden: Fidemeister Florian Gatterer, 2281 Elo, gilt als Schachprofessor, trainiert an der Tiroler Schachschule Kinder und Jugendliche in Gruppen und gibt zusätzlich Einzelunterricht.
Der Professor unter den Tiroler Schachspielern hat sich auch im Schach ein geradezu enzyklopädisches Wissen angeeignet. Unseren Kleinsten zeigt er dagegen gerne einfachste Tricks, die zum Erfolg führen.

MK Stefan Moroder

Stefan Moroder hat das Schachspielen im Alter von sechs Jahren von seinem Vater gelernt. Die Faszination für das königliche Spiel hat ihn sofort erfasst, sodass er für den Schachclub Gröden zu spielen begann. Dort hat er zahlreiche Erfolge in der höchsten Südtiroler Liga erreicht und auch als Einzelspieler einen italienischen Jugendmeistertitel gewonnen.
Seit zehn Jahren lebt er in Innsbruck, hat bis vor kurzem im Bereich Online-Marketing gearbeitet und ist derzeit neben seinem BWL- und Jus-Studium auch als Spieler des SK Rochade/Rum im Einsatz. Sein aktuelles internationales Rating beträgt 2206 Elo.
Stefans schachliche Vorbilder sind Bobby Fischer und Garry Kasparov, die wesentlich sein eigenes Spielverständnis und seinen Spielstil beeinflussten. Genau das versucht er nun auch an die jüngere Generation weiterzugeben.

Alexander Meier

Als Gründungsmitglied der Tiroler Schachschule bringt sich Alexander Meier, 2163 Elo, derzeit bei der Tiroler Schachschule überwiegend als Trainer ein.
Als Schachspieler konnte er selbst schon einige schöne Erfolge feiern, so wurde er bereits als 17-Jähriger bei der Tiroler Einzel-Meisterschaft 2005 Dritter. Im Juli 2012 gelang ihm dann der Sieg bei der Tiroler Einzelmeisterschaft, somit darf er sich jetzt mit dem Titel Tiroler Meister schmücken! Er ist staatlich geprüfter Trainer für allgemeine Körperausbildung. Seine andere große Leidenschaft ist nämlich American Football bei den SWARCO Raiders, auch dort ergänzt er den Trainerstab bei der Kampfmannschaft und im Nachwuchs.

Ing. Thomas Heinrich

Wenig Drang zum Risiko, dafür aber der Versuch das Spiel immer unter Kontrolle zu haben und den Gegner zu zermürben. So könnte man wohl am besten Tomis Spielstil in wenigen Worten zusammenfassen. Mit einer Elozahl von 2150 wird dies wohl auch effektiv ausgeführt.
In seiner Jungendzeit gewann er mehrmals die Gesamtwertung der Jungendrallye sowie mehrere Tiroler Jugendmeistertitel. Für etwaige Open und Turniere fehlt ihm jedoch aus beruflichen Gründen und familienbedingt (stolzer Jung-Papa eines Sohnes) leider die Zeit.
Neben dem Schach interessiert sich Tomi unter anderem auch noch für Mountainbiken sowie jegliche Art der Public-Unterhaltung (Konzerte, Musicals…).

Mag. Philipp Lins

In der Tiroler Schachschule ist er ein Fixstern im Trainerteam. Sein Umgang mit Menschen – ob Kindern oder Erwachsenen ist gleichermaßen liebevoll wie professionell. Einst brachte ihn sein Klassenvorstand in der Hauptschule zum Schachsport. Für Philipp Lins, 2131 Elo, war dies der Startschuss für eine erfolgreiche Laufbahn auf Schulebene. Insgesamt zweimal krönte sich der gebürtige Vorarlberger zum Landesmeister.
Philipp ist bei uns vor allem auch für die tollen DVD-Besprechungen zuständig, die regelmäßig die aktuelle Berichterstattung bereichern und auch über unseren Shop käuflich erworben werden können.

MK Mag. Johannes Sucher

Unter den Schachspielern Tirols wird man wohl kaum einen Menschen mit größerem Drang nach Freiheit finden. So lehrt Meisterkandidat Johannes Sucher seine Schützlinge nicht einfach nur gute Schachzüge, sondern immer auch ein großes Maß an kreativem Eigensinn. Hannes stehen 2122 Elo zu Buche, ein Tiroler Meistertitel und viel internationale Turniererfahrung.
Neben Schach engagiert sich Hannes auch für den Kostnix-Laden, den er vor einigen Jahren gegründet hat.

Stefan Matt

2122 Elo hat Stefan Matt bereits auf der Habenseite. An der Tiroler Schachschule trainiert der Imster die jüngsten Talente. Sonst geht er seinem leidenschaftlichen Hobby beim SK Pradl nach.
Stefan Matts größte Erfolge waren der fünfte Platz bei den Tiroler Aktivschachmeisterschaften und der zweifache Vizestaatsmeistertitel bei den Schulschachmeisterschaften.
Abseits vom Schach interessiert sich Stefan in der Freizeit für Fußball und im Studium für Politik. Sein außerordentliches Talent im Umgang mit Sprache kommt bei seinen Artikeln für die Tiroler Schachschule zum Ausdruck, die sich immer großer Beliebtheit erfreuen.

BSc Georgi Georgiev

Unter Tirols Schachspielern hat sich Georgi Georgiev, 2106 Elo, bereits einen Namen gemacht. Nicht zuletzt aufgrund seines Tiroler Meistertitels 2010 und seines jüngsten Erfolgs, dem Tiroler Mannschaftsmeistertitel 2013/14 mit seinem Schachklub HAK/HAS Innsbruck.
Als Trainer bzw. Pädagoge hat sich Georgi bereits im Tiroler Jugendtennis unter Beweis gestellt. Wenn es jedoch nicht um Sport, wie Schach oder Tennis geht, dann findet man den Bachelor-Absolventen in Wirtschaftswissenschaften an der SOWI-Innsbruck, wo Georgi gerade seine letzten Kurse für den Master in Wirtschaftsinformatik besucht.

Dino Hajdarevic

Zum Schachspielen ist Dino Hajdarevic erst sehr spät gekommen. Dass er dennoch bereits 2103 Elo hat, unterstreicht sein großartiges Verständnis für dieses Spiel.
Der bisher größte Erfolg in seiner noch jungen Schachlaufbahn gelang Dino 2011 bei der Tiroler Einzelmeisterschaft, bei der er am Ende ohne Niederlage den 5. Platz belegte. Zudem konnte er bereits einige Kategoriepreise für sich verbuchen.
Vor und neben dem Schach kickte er knappe zehn Jahre in Tirols Fußballligen.
Dino studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck.

Daniel Brenninger

Daniel Brenninger ist der geborene Lehrer, hat seine Berufung zu seinem Beruf gemacht und unterrichtet seit 2011 an der Absamer Mittelschule Mathematik und Physik. Bereits in seinen Jugendjahren unterrichtete er Schach an Volksschulen in Brixen. Der gebürtige Südtiroler begeistert durch seinen Einsatz und bereichert die Tiroler Schachschule durch seine ruhige und stets gut gelaunte Art. Bei Bedarf bietet Daniel zudem noch Einzeltraining an.
2015 Elo-Punkte konnte er bis zu diesem Tag ergattern. Neben zahlreichen Kategoriepreisen im Blitz- und Aktivschach war sein bisher größter Erfolg der Südtiroler Mannschaftsblitzmeister 2009.

BSc Georg Jocher

Georg Jocher ist selbst erst sehr spät zum Schach gekommen. Seit der gebürtige Bayer aber bei der HAK/HAS ist, steigt seine Elozahl kontinuierlich und liegt derzeit bei 1988 Punkten. Sein Spielstil ist oft noch sehr jugendlich und kreativ, mit vielen kleinen Leichtsinnsfehlern. Den Kindern bringt er vor allem Spaß am Spiel und den Umgang mit Sieg und Niederlage bei.
In seiner Freizeit beschäftigt sich der Biologiestudent neben Schach hauptsächlich mit Fußball und Bergsport jeder Art.

Philipp Sovago

Der Geologie-Student aus Innsbruck verstärkte das Trainerteam der Tiroler Schachschule in der Vergangenheit vorwiegend bei diversen Schulaktionen und beim 1. Tiroler Schachcamp, springt aber bis zum heutigen Tag immer wieder mal ein, wenn das seine Arbeitszeiten erlauben. Nach schachlichen Hochs und Tiefs stehen Philipp Sovago zur Zeit 1937 Elo zu Buche.
Die ganz großen Erfolge blieben Philipp bisher zwar noch verwehrt, jedoch konnte er schon einige Kategoriepreise erringen und spielte in seiner Jugendzeit in der erweiterten Spitze Tirols.